Etappe 3…

Mit Pflaster am Hintern geht’s wieder los… Bin etwas demotiviert, aber wenn ich erstmal unterwegs bin wird’s gehen… Hab mir die Strecke nochmal angesehen und denke, dass ich die Berge mit dem Zug überwinde. Bei 40 grad wäre alles andere unvernünftig 😦 ich Fahr erstmal bis bandol und dann mal sehen wie es meinem Hintern geht… Auf geht’s!

Reportaaaasssccchhh No. 3

Puh, es war ein langer, anstrengender und vor allem sehr sehr sehr sehr heißer Tag!!! Ca. 85 km bei teilweise über 40 grad, das macht die kleine Veri fertig…

Bin pünktlich um 6:45 Uhr losgeradelt und sogar noch mit Jacke gestartet weil die Sonne noch nicht ganz aufgegangen war. Da ich aber nicht absteigen wollte, bevor ich die Küste wieder sehe, hatte ich dann dafür unten einen Swimmingpool in den Ärmeln,… Bäh, widerlich! Aber die Aussicht… Phänomenal!!!

In Saint Maxime kurz den Blick nach Saint tropez geworfen, um dann schön den Bogen drumherum zu fahren 🙂
Grandiose Strecke da unten an der Küste lang! Am liebsten hätte ich alle 500 Meter n Foto gemacht… Geht aber ja nicht, muss ja Kilometer gut machen… Das war auch mein Mantra den ganzen Tag “möglichst viel Strecke noch vor der Mittagshitze hinter mir lassen…!”
Hat ja auch ganz gut geklappt um 10 uhr hatte ich schon knapp 50 km!
Dann allerdings, ja dann…. Hinter cogolin – wo man erstmal den richtigen weg finden musste! Hatte mir eine spezielle wegführung zurechtgebastelt um möglichst wenig Steigung zu haben… Manchmal sollte man aber einfach mal auf sein bauchgefühl hören und nicht auf das Navi… – jedenfalls nach cogolin war es noch ein Stück bis La Mole. Da habe ich kurz rast gemacht und wusste ok es sind nur noch 30 Kilometer. Wenn jetzt kein fieser Berg kommt, dann sollte das zu schaffen sein. Inzwischen war es aber schon ordentlich aufgeheizt und meine arme brannten. Ich hab mich ca. Alle 10 Kilometer eingecremt aber viel gebracht hatts nicht 😦

Nach La Mole ließen meine Kräfte nach. Alle paar Kilometer hielt ich an um zu trinken, nen Apfel zu essen oder einfach nur um zu verschnaufen. Hatte das Gefühl ich kam keinen Meter vorwärts…

Es kam aber auch erstmal kein Ort mehr, Busse fahren da nicht und es ist eine große Hauptstraße mit vielen Kurven. Oft hörte man das quietschen von bremsenden Autos neben einem :-/
Einmal hab ich mich erschrocken und bin beim absteigen volle Kanne auf die Stange gesemmelt! Outsch! Da hatte ich wenigstens nen Grund ne extra Pause einzulegen 🙂

Ja und dann, wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo eine schattige Serpentine bergab daher 🙂 das war genial! Kilometerweit mit Vollspeed einfach nur den Wind um die Ohren Wehen lassen… Und immer mal kräftig die Bremsen betätigen um nicht aus der Kurve zu Schleudern 🙂

Nach der Talfahrt erstmal ein schattiges Plätzchen zum verweilen gesucht kurz vor Val Rose… Da dachte ich echt ich muss da für immer sitzen bleiben!!!!
Aber ich hab mich wieder aufgerafft und bin weiter! Und die letzten 15 Kilometer waren dann auch sehr angenehm zu fahren, da sich ein wunderschöner Fahrradweg auftat!
Ich hab dann am Ende des Weges kurzerhand die Strecke verlassen – Schande über mein Haupt, dass Navi ist ausgerastet- und bin zum Strand abgebogen. Wunderbares Gefühl der Erleichterung als ich ins Meer gehopst bin 🙂

Ich hatte natürlich keinen Sonnenschirm oder ähnliches dabei, deshalb suchte ich Schutz im Schatten einer palmeninsel mitten auf dem Strand. Bin auch kurz weggenickt, nachdem ich’s mir bequem gemacht hatte 🙂
Nach ner Stunde hab ich meine Klamotten wieder gepackt um mich auf den weg zum Hotel zu machen. Es war so heiß, alles brannte (und brennt jetzt immer noch)! Ich dachte die 3,7 Kilometer nehmen gar kein Ende.

Schnell eingecheckt und nochmal los zum intermarche… Leider gab es keine boulongerie mit frischen Baguettes und die fertig belegten waren alle nicht vegetarisch 😦 also hab ich mir sehr geil ein uboot selbst gebaut. Mit Ziegenkäse, Salat und Tomate. Yammi! Jetzt wo ich gesättigt bin wasche ich noch schnell mein Trikot damit es für morgen wieder fit ist und Schau mir mal die Strecke an die auf mich wartet… Mein Ausdruck den ich hier liegen habe sagt 68 Kilometer, das Check ich aber nochmal!
Ich freu mich schon auf übermorgen, das wird eine kurze Tour mit 37 Kilometern und ich hab mir schon einen See in der Nähe ausgesucht, wo ich nach Erreichen des Hotels noch ein wenig planschen gehe 🙂
Heute bin ich in einem Ibis Budget, dass gefällt mir besser als das F1… Da hat man ein Bad aufm Zimmer und muss keine Angst haben, dass man den Pin Code vergisst, wenn man nachts auf Toilette geht :-/

So, ich bin raus für heute…
Tag Nr. 3 Check!

Reportaaaaaassccccchhhh no. 2

Puh, wo Fang ich an?! Es ist viel passier ooohhhoohhh… Scherz 🙂

Also:
Pünktlich um 6:00 aufgestanden – die Nacht war furchtbar! Die Super Klimaanlage konnte ich ja nicht anmachen, also Fenster auf. Das lockte natürliche die Blutsauger an und verpassten mit die ersten roten Flatschen des Jahres 😦 auf dem Parkplatz war die ganze Nacht reges treiben, da es wohl ein halteplatz für Trucker und wie es mir schien Gas-Wasser-scheisse-Leute zu sein… Entschuldigung für die Ausdrucksweise, ist nunmal meine 🙂
Jedenfalls war es die ganz Nacht Mega heiß, laut und mückig. Außerdem hatte ich Schieß, dass jemand mein Fahrrad entwendet weil es zwar im Flur stand aber nicht angekettet 😦
Unbegründet wie sich heute morgen zeigt…

Vorab: ich weiß nicht wer hier wen verascht, aber mein Kilometerzähler lies mich die ganze zeit in dem Glauben, dass ich viel weniger erst Gefahren bin, was mir tierische sorgen gemacht hat. War kurz davor in einen Bus zu steigen… Mein Navi und ich sind auch noch nicht ganz warm geworden, aber am Strand hab festgestellt, dass das iPad das viel besser umsetzt… Morgen direkt damit fahren 🙂

So, gestartet also um kurz vor 7:00 als es noch kühle 25 grad war 🙂 die Strecke wieder runter bis zur Strandpromenade war zunächst Easy, endete dann aber in einer wilden kurverei, weil Bahngleise mir die Überquerung nicht gewährten 😦
Naja unten angekommen ging’s weiter und gerade als mein Kilometerzähler mir die 10 Kilometer verkaufte, fing es an zu Tropfen und dunkle Wolken zogen herein… Zunächst entspannt weiter Gefahren und dankbar für die Abkühlung…
Dann wurd es aber immer heftiger und ich dachte nagut stellst du dich vielleicht unter – mit dem Augenwinkel den Blitz neben mir registriert! Das erste mal unter einer kleinen Palme die aber schnell zu klein wurde und ich dachte vielleicht Fahr ich noch ein Stück und suche ein Café… So weit kam ich gar nicht weil der Wolkenbruch zu krass wurde hab ich unter dem Dach eines Friseurs angehalten… Der wurde gerade von der Praktikantin aufgeschlossen und ich wurde zur Seite gebeten, da die Deko wichtiger war als ich :-/ wartete aber noch ab bis es sich beruhigt hatte.
So viel weiter kam ich leider gar nicht – nachdem ich planlos im Ort dessen Namen ich gerade nicht präsent habe – herumirrte und mir mein Navi mehrfach sagte “GPS Signal verloren, keine Navigation mehr möglich – fahren sie jetzt rechts” HÄ?! Oder es meinte ich solle jetzt besser links fahren, obwohl es kein links gibt und dann nur kommt “sie haben die Strecke verlassen, Navigation wird nicht fortgeführt – ihr stecke liegt 250m rechts”
Is klar!
Jedenfalls nach der dritten Sackgasse die durch einen Tunnel an den Strand führte… Kam ein heftiger Sturm auf und alles flog durch die Luft. Es donnerte, Blitze und schüttete aus Kübeln! Also hab ich die nächste Baumgruppe aufgesucht, weil weit und breit kein Dach in Sicht… Ich weiß Bäume sollte man meiden bei Gewitter. Aber Wat willste maache?!
Viel Schutz war es nicht, die Ortlieb taschn sind ja Gott sei dank dicht, aber der Rucksack machte mir sorgen. Hab statt mich zu Schützen dann lieber die Regenjacke über den Rucksack gehalten.
Als es heller wurde bin ich dann weiter, war aber total gefrustet, weil mein Zeitplan und meine motivation darunter gelitten hatten.

Und jetzt kommt’s: schön, dass meine Navigation mir heute 85 Kilometer ohne Höhenmeter versprochen hatte! Also ich bezeichne das mal ganz locker als bergetappe!!!
Ich weiß nicht wo es genau begonnen hat aber ich glaube schon vor Cannes. Was wohl noch viel mehr erstahlt wäre im Glanz der Sonne. Leider war es noch sehr wolkenverhangen. Aber ein namhafter Laden nach dem anderen! Da Kriegste ja die Tür nicht mehr zu! Und Hotels… Mein lieber scholli!

Zurück zur bergetappe: ich war am schalten, am schniefen und am schnauben und dachte nur mein Gott bitte lass das ein Ende habe! Es gab nämlich keinen Bus und auch keine Bahn in der Nähe. Also Zähne zusammengebissen und im kleinsten Gang hochgekämpft! TSCHAKKA!
Bis Mandelieu-de-napoule war schon Horror! Aber es kam noch schlimmer! Kurz vor le trayas nochmal angehalten weil das Unwetter zurückkam. Diesmal hab ich eine Bushaltestelle rechtzeitig erreicht bevor es losging. Weise vorausgeschaut Frau Drewke 🙂
Der Bus fuhr dann auch an mir vorbei wobei der Fahrer mit nett anlächelte und mir gestikulierte: willste mit… Und ich nur nene lass mal *FIGHT*
Ich glaube bei antheor war es, da musste ich plötzlich ne Vollbremsung hinlegen, weil irgendein honk rechts zu irgendner Attraktion wollte, vor mir herrschlich und dann urplötzlich abbog! Aber et hätt joot jejange, Scheibenbremsen sei dank 🙂

Der Rest bis Saint Raphael war ein auf und ab. Letzteres total genial weil Mega Speed, aber hoch ging gar nicht. Wenn ich mich recht erinner, hatte ich hier eine eher Landesinnere Strecke bevorzugt, warum auch immer waren es jetzt Berge…
Kurz vorm verdursten noch in einem kleinen Ort n red Bull reingepfiffen, weil ich dachte: ich schaff das nicht, ich schaff das nicht, wenn eine Haltestelle kommt Steige ich ein… Was natürlich auch daran lag, dass ich aufm Tacho erst 30km hatte, in Wirklichkeit aber schon 50!

In Saint Raphael angekommen stellte ich dann den zählerbetrug fest und realisierte, dass frejus gleich neben an liegt 🙂 also mal ein päusschen auf der Strandmauer eingelegt, weil die Sonne rauskam um zu bleiben..,
Und zwei Meter weiter war auch schon der Hafen von frejus. Da es dann doch noch so früh war, und meine Taschen nah am Wasser abzustellen waren, entschied ich mich dann direkt de nächste Pause zu machen 😀 wunderbare Abkühlung im Meer und noch ein bisschen sonnenbaden – herrlich!

Frejus ist eine wunderschöne Stadt, hab mich verliebt. Wäre gerne noch länger dadurch gelaufen.
Der weg zum Hotel entpuppte sich als etwas tricky! Bin mehrfach falsch abgebogen und musste auf mehreren Bundesstraßen umdrehen. Die Sonne knallte auch total krass und mein Wasser war leer. Gegen 17:30 sah ich dann das langersehnte F1 Schild und war erleichtert.

Erstmal geduscht und Internet klargemacht. Und dann noch was Verpflegung im Lidl nebenan besorgt. Das hotelwasser kann man leider nicht trinken, weil total chlorhaltig bäh!

Hab ich was vergessen?! Ich glaub das reicht oder?! Fotos folgen gleich noch
Leeven jott
Ich bin kapott
Vera

Reportassssccchhhh No. 1

Tach zusammen! Ich bin angekommen und liefer den ersten Tagesbericht ab:
Los geht’s…

Schon bevor ich die Wohnung verlassen hatte, hatte ich ein ungutes Gefühl bezüglich des fahrradwerkzeuges (was mir meine lieben kollegas zum Geburtstag geschenkt haben und was total cool ist) hab’s in allen Taschen gesucht und leider nicht gefunden… Da ich aber damit gestern noch den Lenker gelöst hatte, war ich guter Dinge, dass es wohl in der Tasche im Karton sein musste… Ist klar.

Mein lieber Onkel mich also abgeholt, Fahrrad ins Auto gehievt und ab dafür. Alles kein Problem, erst zum Schalter, dann zum Sperrgut. Öffnen??! Na sischa doch, auch kein Problem, Gelegenheit nochmal in die Tasche zu schauen 🙂 öööhhhmmm ja aber kein Werkzeug… Can we Start to panic now??!
Karton wieder zugeklebt, mit dem mitgebrachten Klebeband, weil sicherheitspersonal sowas nicht besitzt und auf meinen Hinweis “wer es öffnet muss es auch wieder schließen!” Nur draufzeigt und sagt “ja bitte dann öffnen sie mal”… Servicewüste Deutschland 😦

Naja erstmal käffchen getrunken und den Rucksack nochmal durchforstet. Nix. Gott sei dank ich könnt ihn knutschen, ist mein Onkel dann nochmal mit mir zu Real in die fahrradabteilung getuckelt. War ja noch massig zeit 🙂
Allroundwerkzeugtasche besorgt, wieder rein ins Auto und zurück zum AirPort!

Bei der Kontrolle einmal von oben nach unten durchgecheckt, weiß gepiept hat, Werkzeug wurde auch begutachtet aber durchgewunken 🙂

Der Flug verlief anfangs ruhig, ging dann aber in leichte Turbulenzen über. Von Regen über knalle Sonne bis hinzu wolkenverhangen war alles dabei!
Nizza, das Haar schwitzt! 34 grad und ne Mega Luftfeuchtigkeit unbelievable!

Mein Fahrrad – i luv it – ist zeitgleich mit mir entladen worden. Erst auf dem normalen Band meine fahrradtasche geschnappt und dann schnell zum Band für extra große Fracht gejumpt… Und da kam es auch schon raus 🙂
Ne schöne Ecke gesucht zum auspacken und parat machen und dann ging’s los. Die Reifen waren ein wenig wiederspenstig, zwischenzeitlich dachte ich da Ventil wäre Defekt… Aber et hätt noch immer joot jejange 🙂 neues Werkzeug direkt mal am Lenker getestet, wunderbar!
Und weil ich so gute Laune hatte, hab ich meinen Wagen dem nächst besten Mann geschenkt der danach fragte, war ich den auch quit! Karton hab ich einfach kackendreisst an Ort und stelle stehen gelassen und hab mich verdrückt.

So draußen erstmal orientiert und dann ab aufs Bike und Richtung Nizza Zentrum. Suuuuuupper schon an der Promenade zu fahren! Bin dann einmal über die shoppingmeile und hab im supermarche eingekauft (Gott sei dank wie sich gerade rausstellt!)
Auf der Rückfahrt beswingte Musik ins Ohr und Zwischenstopp am Meer gemacht.
Das Hotel legt etwas – oder etwas mehr- abgelegen. Leider habe ich weder 3G gefunden noch internetz sodass ich mit meinen Ausdrucken da stand. Bin dann einfach erstmal immer wigger am airport vorbei Gefahren und dachte irgendwann kommt schon ein Schild… Mmmh denkste!
Locker 3 Kilometer zu weit ohne Anhaltspunkte… Irgendwann dann wieder umgedreht und voll gegen den Wind geradelt.
Die grobe Richtung kannte ich und die ausgedruckten Karten waren nicht sehr hilfreich zunächst. Ich bin dann irgendwie auf den Seitenweg einer Bundesstraße geraten, der aber auf einmal zugewachsen war. Ich also panisch umgesehen und rechts neben mir einen kleinen Pfad entdeckt. Durchs Gebüsch gekämpft mit Rad und Pack und tadaaa die erste Gelände Tour begonnen. Leider war auch da irgendwann kein weiterkommen, sodass ich mein Fahrrad kurzerhand über die Leitplanke gehoben und auf der Straße weiter Gefahren bin! Keine Sorge, das war auf jeden fall der richtige weg und es war nicht so gefährlich wie in Köln 🙂
An einer Gabelung nochmal kurz den plan gecheckt und festgestellt, dass ich tatsächlich richtig bin.
Reinstes Industriegebiet und irgendwann “ach da bin ich ja schon!” 🙂 kurz vorm Hotel fand ich dann auch noch den richtigen Fahrradweg… Thats Life… 🙂

Die auberge ist zweckmäßig in Ordnung. Netter rezeptionist, der gleichzeitig ein tabac und einen Pub unten betreibt. Mein Fahrrad durfte ich sogar reinschieben. Bin glaube ich alleine hier… 😦
Mein Rundgang durch den Ort ergab: gähnende leere! Hier gibt es nix, aber auch gar nix! Keinen Laden, kein Restaurant, keine Leute! Nix!
Also es gibt neben der auberge ein Restaurant aber die haben nicht offen. Gut, dass ich heute Nachmittag noch ne Kleinigkeit eingekauft hatte… Naja tut der Gesundheit bestimmt auch ganz gut.

Ich hoffe ich komme jetzt noch rein, alle sind weg, alle Rollladen sind runter! Hab nen Pin Code und nen Schlüssel fürs Zimmer. Mal sehen, wenn ich mich gleich nochmal melde, dann mit einem Hilferuf, weil ich draußen schlafen muss…

Es grüßt
Die kleine Veri und ihr Bike

WAS BISHER GESCHAH….

04. August 2013

Das Probepacken verlief erfolgreich, sollte kein Problem darstellen. 

Eingecheckt habe ich auch schon Online, jetzt muss ich nur noch zum Flughafen und dann kanns losgehen.

Mein lieber Daddy hat den Schnellspanner an meinen Gepäckträger gegen eine feste Schraube getauscht, so dürfte Diebstahl auch keine leichte Sache sein. Ausserdem noch den Kilometerzähler fachmännisch montiert und justiert. 

Die Reiseunterlagen sind auch finaliesiert, alles was mir Offline nützlich sein könnte habe ich als Ausdruck dabei. Geldkarten, Ausweis und Krankenkarte sind gescant und abgelegt, sämtliche Passwörter und alle SIM-Karten sind unter Kontrolle. Mein Datenvolumen für Frankreich ist auch freigeschaltet, ich bin also wenn alles gut geht nicht auf kaltem Internet-Entzug 🙂

03. August 2013

Ich bin ein klein wenig aufgeregt… Nur noch 4 Tage :-/ So langsam werde ich nervös… ob wirklich alles klappt? Werde ich mich nciht verfahren? Ich bin leicht unsicher… fühle mich gerade so unvorbereitet 😦

Morgen werde ich mal das Fahrrad Probepacken… Hoffe das es in den Karton passt. Falls nicht muss ein Plan B her und zwar schnell.

31. Juli 2013

Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein…

Dä Countdown läuft,
ich bau mir ein Rakeet
saach nit ich han se nit mieh all
denn wat mer will dat jeiht!

In einer Woche gehts los 😀
Aufgeregt? Come on!!!

Man könnte fast meinen, ich hätte alles von langer Hand geplant… tatsächlich kam die Idee relativ spontan
vor ca. 5 Wochen… unbelievable!

 
 

30. Juli 2013

Mmmh, jetzt habe ich einen Auslands-Krankenversicherungsschutz und bekomme die Kosten für einen Rücktransport erstattet… mein Bike kommt aber mit, damit das mal klar ist… ohne mein Bike transportiert ihr mich nirgendwo hin!

Keine Leistungspflicht bei Behandlung geistiger und Seelischer Störung… mmmh also schon von vorne herein nichtig?!?! 😀 Lustig diese Versicherungstexte…

29. Juli 2013

Wenn man soviele Probleme wie möglich im Vorhinein eliminiert, wirds bestimmt ne Lustige Sache… 

Pedale lassen sich nur mit Hulk-Armen abschrauben? NA dann nit lang fackeln… Klapppedalen drangezaubert 🙂 Easy!

28. Juli 2013

so, lefrenchmobile ist auch freigeschaltet! ab dem 07. August 2013 werde ich also telefonisch nur über folgende Nummer erreichbar sein:

 

0 6 7 6 5 9 5 8 9 8

Vorwahl? keine Anung im Zweifel 0033 für Frankreich 🙂

27. Juli 2013

von mir aus kanns losgehen…

heute mal das Vorderrad abgespannt und wieder dran, Luft aus den Reifen und wieder rein und Lenker

verdreht um zu schauen ob es in den Karton passt.

Mein Daddy hat Getränkehalter mit Schloss getauscht, jetzt muss ich unterwegs auch nicht verdursten 🙂

 

26. Juli 2013

Gepäckträger montiert, Taschen getestet… noch nicht ganz rund, wird am weekend fine justiert 😀

 

Der Riesen-Monster-Karton ist schon bei mir im Keller – hat grad so durch die Tür gepasst –

jetzt nur noch testen, ob mein Bike auch tatsächlich reinpasst und dann kanns losgehen 🙂

 

2-Do am Wochenende:

– Taschen Probe packen und wiegen

– Reiseunterlagen mit Notizzetteln versehen um Übersicht zu schaffen

– Getränkehalter mit Schlosshalterung tasuchen

– Gepäckträger-Schnellspanner gegen feste Schraube austauschen

– Franz. SIM-Karte für mein Handy freischalten und Datenvolumen buchen

(meine Nummer gebe ich dann auch hier bekannt, also OBACHT!)

15. Juli 2013

Letztes Hotel gebucht – Endetappe von Aigues Mortes nach Montpellier steht. 

Einige Höhenmeter muss ich wohl über mich ergehen lassen, aber so what…

Bei 30°C im Schatten werde ich eh ins Delirium fallen, da macht so ein kleiner Berg dann auch keine Pferde mehr scheu… :-/

 

Mein Onkel ist der Beste, er holt mir den Karton vom Fahrradladen ab und bringt mein Bike im Karton zum Flughafen 🙂 So ein KAstenwagen kann dann doch ganz nützlich sein.

13. Juli 2013

Neue Reifen sind drauf, Taschen und Gepäckträger sind angekommen 🙂

Ich hab mir mal die App “KOMOOT” gegönnt. Sehr geil! Bis ins kleinste Detail Routen planbar und als Navi nutzbar. MOmentan bin ich in Arles angekommen, der letzte Tag fehlt noch… irgendwie sind es jetzt doch mehr Kilometer als Google behauptet hatte… bis Montpellier sinds nochmal 70 km… mmmh.

09. Juli 2013

Noch gut 4 Wochen, dann wird es ernst!

  • Die Route steht, Hotel sind gebucht (bis auf das letzte)
  • Gepäckträger und Taschen sind bestellt (endlich)
  • Kartenmaterial und Rucksack liegen bereit
  • Funktionskleidung und Gel-Sattelüberzug gesichert
  • Unplattbarreifen gekauft uns Montagetermin vereinbart…

 

Am Samstag eine Testfahrt bei ca. 30 °C gemacht (67 km über Weiss und zurück über Leverkusen)

und das Erlebnis “Platten in der Pampa” bereits abgehakt 🙂

Trotz Blasen am Fuss und wundem Hintern habe ich die komplette Strecke schwitzend durchgezogen.

Die Erkenntnis: Reifenwechsel, Gel-Sattelüberzug und Socken und in den Schuhen müssen her! Luftpumpe und Pannenspray hab ich sicherheitshalber jetzt auch immer dabei!