Reportassssccchhhh No. 1

Tach zusammen! Ich bin angekommen und liefer den ersten Tagesbericht ab:
Los geht’s…

Schon bevor ich die Wohnung verlassen hatte, hatte ich ein ungutes Gefühl bezüglich des fahrradwerkzeuges (was mir meine lieben kollegas zum Geburtstag geschenkt haben und was total cool ist) hab’s in allen Taschen gesucht und leider nicht gefunden… Da ich aber damit gestern noch den Lenker gelöst hatte, war ich guter Dinge, dass es wohl in der Tasche im Karton sein musste… Ist klar.

Mein lieber Onkel mich also abgeholt, Fahrrad ins Auto gehievt und ab dafür. Alles kein Problem, erst zum Schalter, dann zum Sperrgut. Öffnen??! Na sischa doch, auch kein Problem, Gelegenheit nochmal in die Tasche zu schauen 🙂 öööhhhmmm ja aber kein Werkzeug… Can we Start to panic now??!
Karton wieder zugeklebt, mit dem mitgebrachten Klebeband, weil sicherheitspersonal sowas nicht besitzt und auf meinen Hinweis “wer es öffnet muss es auch wieder schließen!” Nur draufzeigt und sagt “ja bitte dann öffnen sie mal”… Servicewüste Deutschland 😦

Naja erstmal käffchen getrunken und den Rucksack nochmal durchforstet. Nix. Gott sei dank ich könnt ihn knutschen, ist mein Onkel dann nochmal mit mir zu Real in die fahrradabteilung getuckelt. War ja noch massig zeit 🙂
Allroundwerkzeugtasche besorgt, wieder rein ins Auto und zurück zum AirPort!

Bei der Kontrolle einmal von oben nach unten durchgecheckt, weiß gepiept hat, Werkzeug wurde auch begutachtet aber durchgewunken 🙂

Der Flug verlief anfangs ruhig, ging dann aber in leichte Turbulenzen über. Von Regen über knalle Sonne bis hinzu wolkenverhangen war alles dabei!
Nizza, das Haar schwitzt! 34 grad und ne Mega Luftfeuchtigkeit unbelievable!

Mein Fahrrad – i luv it – ist zeitgleich mit mir entladen worden. Erst auf dem normalen Band meine fahrradtasche geschnappt und dann schnell zum Band für extra große Fracht gejumpt… Und da kam es auch schon raus 🙂
Ne schöne Ecke gesucht zum auspacken und parat machen und dann ging’s los. Die Reifen waren ein wenig wiederspenstig, zwischenzeitlich dachte ich da Ventil wäre Defekt… Aber et hätt noch immer joot jejange 🙂 neues Werkzeug direkt mal am Lenker getestet, wunderbar!
Und weil ich so gute Laune hatte, hab ich meinen Wagen dem nächst besten Mann geschenkt der danach fragte, war ich den auch quit! Karton hab ich einfach kackendreisst an Ort und stelle stehen gelassen und hab mich verdrückt.

So draußen erstmal orientiert und dann ab aufs Bike und Richtung Nizza Zentrum. Suuuuuupper schon an der Promenade zu fahren! Bin dann einmal über die shoppingmeile und hab im supermarche eingekauft (Gott sei dank wie sich gerade rausstellt!)
Auf der Rückfahrt beswingte Musik ins Ohr und Zwischenstopp am Meer gemacht.
Das Hotel legt etwas – oder etwas mehr- abgelegen. Leider habe ich weder 3G gefunden noch internetz sodass ich mit meinen Ausdrucken da stand. Bin dann einfach erstmal immer wigger am airport vorbei Gefahren und dachte irgendwann kommt schon ein Schild… Mmmh denkste!
Locker 3 Kilometer zu weit ohne Anhaltspunkte… Irgendwann dann wieder umgedreht und voll gegen den Wind geradelt.
Die grobe Richtung kannte ich und die ausgedruckten Karten waren nicht sehr hilfreich zunächst. Ich bin dann irgendwie auf den Seitenweg einer Bundesstraße geraten, der aber auf einmal zugewachsen war. Ich also panisch umgesehen und rechts neben mir einen kleinen Pfad entdeckt. Durchs Gebüsch gekämpft mit Rad und Pack und tadaaa die erste Gelände Tour begonnen. Leider war auch da irgendwann kein weiterkommen, sodass ich mein Fahrrad kurzerhand über die Leitplanke gehoben und auf der Straße weiter Gefahren bin! Keine Sorge, das war auf jeden fall der richtige weg und es war nicht so gefährlich wie in Köln 🙂
An einer Gabelung nochmal kurz den plan gecheckt und festgestellt, dass ich tatsächlich richtig bin.
Reinstes Industriegebiet und irgendwann “ach da bin ich ja schon!” 🙂 kurz vorm Hotel fand ich dann auch noch den richtigen Fahrradweg… Thats Life… 🙂

Die auberge ist zweckmäßig in Ordnung. Netter rezeptionist, der gleichzeitig ein tabac und einen Pub unten betreibt. Mein Fahrrad durfte ich sogar reinschieben. Bin glaube ich alleine hier… 😦
Mein Rundgang durch den Ort ergab: gähnende leere! Hier gibt es nix, aber auch gar nix! Keinen Laden, kein Restaurant, keine Leute! Nix!
Also es gibt neben der auberge ein Restaurant aber die haben nicht offen. Gut, dass ich heute Nachmittag noch ne Kleinigkeit eingekauft hatte… Naja tut der Gesundheit bestimmt auch ganz gut.

Ich hoffe ich komme jetzt noch rein, alle sind weg, alle Rollladen sind runter! Hab nen Pin Code und nen Schlüssel fürs Zimmer. Mal sehen, wenn ich mich gleich nochmal melde, dann mit einem Hilferuf, weil ich draußen schlafen muss…

Es grüßt
Die kleine Veri und ihr Bike

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